Lebensmittelunternehmer haben zu gewährleisten, dass Betriebsangestellte entsprechend ihrer Tätigkeit überwacht und in Fragen der Lebensmittelhygiene unterwiesen/und/oder geschult werden.

Die Schulung dient der Vermeidung von Fehlverhalten im Hygienebereich und soll den Beschäftigten zum hygienischen Handeln motivieren.

Eine Hygieneschulung sollte regelmäßig, d.h. z. B. einmal jährlich, durchgeführt werden, erstmalig jedenfalls bei der Arbeitsaufnahme eines neuen Mitarbeiters, der branchenfremd mit der Herstellung von Lebensmitteln betraut wird.

Die Dokumentation bzw. Bescheinigung über die erfolgreiche Teilnahme an einer Hygieneschulung wird empfohlen.

Hygiene begann bereits in der Steinzeit, den da hat man von der Hand in den Mund gelebt. Als die Römer mit dem Räuchern und Pökeln begannen wurden die Lebensmittel länger haltbar gemacht. (Das Salz entzieht dem Lebensmittel das Wasser und macht es somit länger frisch)

Im späten Mittelalter hat man herausgefunden, dass vergrabene Lebensmittel deutlich länger frisch bleiben. Da dort kühlere Temperaturen herrschen.

Erst in der ersten Weltkriegszeit hat man gelernt zu konservieren und machte die Frischhaltung der Lebensmittel lange möglich.

Zwischen den 50 – 60 Jahren wird das konservieren durch gefrieren abgelöst und wir erlangten unzählige Möglichkeiten die Lebensmittel frisch zu halten.

Heute sind die Lebensmittel so sicher wie nie zuvor, dennoch müssen wir Hygieneschulungen und Sicherheitsschulungen durchführen. Warum? Weil oft der Faktor Mensch dabei eine große Rolle spielt.